Mit der neuen Plakatrahmenwerbung hoffen Harald Kräuter. Werner Schnelle und Lothar Böse. das wilde Plakatieren einzudämmen zu können.

Damit das Plakatieren im Rahmen bleibt

Stadt Bersenbrück geht gegen Wildwuchs vor – Werbung für Wochenmarkt

BERSENBRÜCK. Das wilde Plakatieren möchte die Stadt Bersenbrück eindämmen mit Plakatrahmenwerbung an Straßenlaternensollen gezielte Hingucker gesetzt werden, wie jetzt. zum Beispiel für den Wochenmarkt.

Plakate aufzuhängen, um für die eigene Sache oder die nächste Veranstaltung zu werben, ist heute fast selbstverständlich. Während es allgemein üblich ist. in Geschäften oder öffentlichen Einrichtungen vor dem Anbringen eines Plakates um Erlaubnis zu fragen ist das im vermeintlich freien Außenbereich an Straßen, Zäunen oder Laternenmasten eher selten. Auch hier braucht der oder die Werbende aber eine Genehmigung, meist durch das Ordnungsamt der Stadt oder der Gemeinde. Ansonsten handelt es sich , um sogenanntes wildes Plakatieren.

Dem will die Stadl Bersenbrück jetzt einen Riegel vorschieben und setzt dabei auf 20 doppel seitige Aluminiumrahmen im DIN -A1 -Format, die im Stadtgebiet, gut sichtbar, an Laternenmasten aufgehängt werden. „Wir wollen das Plakatieren in Bersenbrück in geordnete Bahnen lenken“, stellt Bürgermeister Harald Kräuter die Intention der Stadt klar. Somit kann nicht nur die Stadt die Plakatrahmen für Eigenwerbung nutzen, sondern auch Vereinen oder Verbänden sowie kommerziellen Anbietern Werbemöglichkeiten bieten. Lediglich die Parteien sind ausgenommen.

Der stellvertretende Stadtdirektor Lothar Böse hofft, dass mit dieser neuen Möglichkeit das wilde Plakatieren aufhört, zumal die hoch angebrachten Plakat rahmen an den Laternenmasten ein echter Hingucker sind.

Das erste Plakat in der Stadt weist auf den neu installierten Wochenmarkt, jeden Dienstag zwischen 8 und 12 Uhr, hin. Der wurde übrigens auch in der vergangenen Woche gut von den Bersenbrückern besucht, obwohl es wieder in Strömen regnete. Aber wer an der Hase wohnt, ist eben nicht aus Zucker. Am kommenden Dienstag hoffen Anbieter und Besucher natürlich wieder auf sonniges Herbstwetter. Das Team vom Jugend und Bildungshaus (JuB) bietet. dann im ehemaligen Tourismusbüro Kaffee, alkoholfrei Getränke und frische Waffeln an. Eine nette Ergänzung zum Marktgeschehen, die man bei jeder Wetterlage genießen kann.