Ordnungsamtsleiter Gerd Treczak, Werner Schnelle von der Schnelle GmbH und Norbert Zolda vom Stadtmarketing präsentieren die neuen Werbeträger. RN-Foto Ruhfaut

Einheitliches Bild statt Durcheinander

Neues Werbekonzept in der Stadt Selm

Selm Wildes Plakatieren von Plakaten soll in Selm ab sofort der Vergangenheit angehören. Das hat die Stadt im Rat beschlossen. Und damit auch ein neues Konzept für Plakatwerbung in Selm.

Alle Werbeplakate bekommen in Selm einen festen Platz, sagt Ordnungsamtsleiter t.lnw1gsamtsleiter Gerd Treczak. 20 Klein und sieben Großflächen werden im Stadtgebiet installiert, die mit Plakaten bestückt werden können. Dafür ist die Städtewerbung Schnelle GmbH zuständig. Die Stadt hat mit der Firma einen Vertrag über ein Jahr abgeschlossen. In dieser Zeit läuft die Plakatwerbung – ob von Vereinen oder gewerblich – über die Schnelle GmbH.

Mit den festen Plätzen möchte das Ordnungsamt ein einheitliches Bild schaffen. „Bisher war die Werbung so platziert, dass es ein Durcheinander gab“ , erklärt Treczak. Damit soll jetzt Schluss sein. Wer eigenständig plakatiert, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Auch die bisher kostenfreie Werbung über Banderolen an vier Orten in der Stadt ist nicht mehr erlaubt.

Mit dem neuen System ändern sich auch die Preise für Plakatierungen. Bisher wurde eine Sondernutzungsgebühr von rund 70 Euro erhoben, wenn 14 Tage plakatiert wurde. Will ein Verein nun zwei Wochen lang Werbung machen, bezahlt er für die 20 DIN-A-0-Plakate 86,80 Euro netto, dazu kommen die Kosten für die Plakate. Gewerbliche zahlen 238 Euro. Für die sieben großen doppelseitigen Plakate zahlen Vereine 190 Euro für einen Monat, Gewerbetreibende 240 Euro.

Die Stadt wird anteilig an den Einnahmen der Schnelle GmbH beteiligt. Nach einem Jahr werde die Resonanz geprüft, so Treczak. Wird der Vertrag verlängert, werden die großen Aufsteller fest in den Boden installiert. Dann könne auch der Rahmen optisch aufgewertet werden, zum Beispiel mit den Stadtfarben.