Eln Bild, das bald der Vergangenheit angehören dürfte.

Wildes Plakatieren hat ein Ende

Stadt Warburg schließt Vertrag mit der Firma »Schelle« aus Büren ab

Warburg (WB) Veranstalter, die in Warburg mit Plakaten werben, werden in Zukunft stärker als bislang zu Kasse gebeten. Der Haupt und Finanzausschuss stimmte am Dienstag demVorschlag der Verwaltung zu, einen Vertrag mit der Firma „Stätdewerbung Schnelle“ aus Büren abzuschließen.

Mit diesem Vertrag räumt die Stadt dem Unternehmen das Recht ein, an 50 Laternen im Stadtgebiet 60 mal 85 Zentimeter große Aluminiumrahmen aufzuhängen. In ihnen können von beiden Seiten Plakate für Veranstaltungen eingelegt werden.

Ziel des Vertrages ist es nach Worten von Bürgermeister Michael Stickeln, das Stadtbild zu verbessern. „Das Schießbudenartige Bild Warburgs muss sich ändern!“

In Zukunft soll nur noch in diesen Anschlagtafeln des Bürener Unternehmens plakatiert werden dürfen. Ausnahmen gibt es nur in wenigen Fällen.

Blsllng galt in Warburg die Regelungt, dass sich Veranstalter von Discofeten, Karnevalsfeiern, Abiturfeten oder Musikkonzerten eine 36 Euro teure Genehmigung bei der Stadt holen konnten. Dafür erteille die Verwaltung den Organisatoren die Erlaubnis, in der Kernstadt Warburg zehn Plakate und in jedem Ortsteil noch einmal vier aufzuhängen. In der Mehrzahl der Fälle nutzten Veranstalter dafür Hartfaserplatten mit Aufdruck, die aufgehängt wurden.