Wildes Plakatieren hat in Hallenberg bald ein Ende

Werbungsgesellschaft soll 14 Rahmen installieren: Stadt und Vereine dürfen sieben kostenlos nutzen

Hallenberg. Wildes Plakatieren an Winterberg. Dort sind bereits jeweils Bäumen, Pfeilern und Hauswänden soll in Hallenberg ein Ende haben. Das hat der Stadtrat am Mittwochabend einstimmig beschlossen. Demnach will die Nubnestadt das Plakatieren in die Hände einer Städtewerbungsgesellschaft geben.

Die betreut inzwischen bundesweit mehr als 114 Städte – darunter Hallenberg, vier für Hesbom, drei u.a. auch Brilon, Medebach und Winterberg.

Dort sind bereits jeweils 65 mal 90 Zentimeter (DIN A1) große einheitliche Aluminiumrahmen an Laternenmasten angebracht, in die die Plakate eingelegt werden können. 14 solcher Rahmen soll es für Hallenberg geben, bedeutet also beidseitig Platz für 28 Veranstaltungshinweise. Fünf Rahmen für Hallenberg, vier für Hesbom, drei für Liesen und zwei für Braunshausen sind angedacht.

Sieben Tafeln kann die Stadl bzw. können die Vereine kostenlos nutzen. Der jeweilige Veranstalter bringt seine Plakate ins Rathaus, von dort werden sie an die Firma weitergereicht, die sie dann aufhängt. Wer als Verein mehr als sieben Rahmen nutzen möchte, muss dafür zahlen. Der Preis ist wochenweise gestaffelt. Generell zur Kasse gebeten werden natürlich professionelle Veranstalter, die je nach Größe des Events zwischen rund 5 und 9 Euro pro Woche und Aushang zahlen. Wenn mal in Hallenber gar nichts los sein sollte, bleiben die Rahmen nicht leer: Dann kann zum Beispiel auf Naturbad, Kump, Ruhewald, Freilichtbühne oder die Vermarktung von Baugebieten hingewiesen werden.