Klaus Crupe {von links}, Lars Kinkeldey und Karoline Eggert wollen mit einheitlichen Plakatrahmen für ein geordnetes Stadtbild sorgen.

Silberne Rahmen sollen Ordnung schaffen

Plakate: Werbewillige müssen sich in der Stadt jetzt an Regeln halten

PATTENSEN. In Pattensen soll es künftig etwas ordentlicher zugehen: Daher wurden im gesamten Stadtgebiet in den vergangenen Tagen 50 schicke, doppelseitige Plakatrahmen aus Aluminium gut sichtbar an Laternenmasten montiert. Darin soll künftig Eigenwerbung der Stadt, von Vereinen und Verbänden und zudem Reklame von kommerziellen Anbietern zu finden sein.

„Wir wollen das Plakatieren in Pattensen in geordnete Bahnen lenken“, begründet Pattensers Erster Sradtrat Klaus Grupe die Aktion. Bislang konnte jeder seine Hinweise so aufhängen, wie er wollte. Er musste lediglich bei der Stadtverwaltung die Erlaubnis dafür einholen und einen kleinen Obolus bezahlen.

Als Folge gab es kleine und große Aushänge an allen möglichen Stellen im Stadtgebiet. Das sieht unattraktiv aus und hat keinerlei Werbeeffekt“, sagt Grupe. Deswegen ist damit jetz Schluss. Ab heute müssen sich Werbewillige an die Firma Städtewerbung Schnelle (SWS) wenden, um einen der wetterfesten Aushänge anzumieten. Unangemeldet angebrachte Werbung wird entfemt.

Die Mietkosten belaufen sich zwischen 85 Cent und 1,35 Euro pro Tag, wenn das Plakat eine Woche lang hängen bleiben soll. „Dafür werden, die Aushänge nicht nass und zerreißen nicht, sagt Lars Kinkeldey, Vertriebsleiter bei SWS. Für städtische Vereine und Verbände soll das Plakatieren in den Rahmen kostenlos sein, 25 Plätze stehen der Städterwerbung zur eigenen Verfügung. Sie sollen mit großformatigen Fotos mit Ansichten Pattensens und mit Veranstaltungshinweisen gefüllt werden. „So entsteht ein sauberes Stadtbild für uns alle und die Bürger bekommen trotzdem alle nützlichen Informationen“, sagt Stadtmarketingmanagerin Karoline Eggert erfreut.

Der Verwaltung entstehen keine Kosten, sie werden von SWS getragen. Die Neuerung soll zunächst ein Jahr lang getestet werden . Danach sehen wir, ob sich die ganze Sache lohnt“, sagt Grupe.